Sklaverei und der Handel mit intelligenten Lebewesen

Sklaverei ist im gesamten Herrschaftsgebiet der Novaropäischen Allianz durch das 10. Dekret [ca 2830] verboten.
Es ist illegal, freie intelligente Lebensformen gegen ihren Willen in ein Abhängigkeitsverhältnis zu zwingen, sowie Arbeits- oder sonstige Leistungen ohne angemessene Gegenleistung zu fordern.
Zudem ist es verboten freie intelligente Lebensformen gegen ihren Willen von einem Planeten zu verbringen oder Handel mit diesen Wesen zu treiben.
Ausnahme hiervon stellt natürlich die Schuldknechtschaft dar, in welcher eine Partei freiwillig (oder durch ein Gericht verurteilt) für eine finanzielle Gegenleistung oder zur Abarbeitung einer Schuld zeitlich begrenzt in ein abhängiges Arbeitsverhältnis mit einer anderen Partei tritt.

Die Strafen sind exorbitant hoch und schon mancher Sklavenhändler hat sich selbst am kurzen Ende eines Schuldknechtschaftsvertrages wiedergefunden.

Das Hazaru-Konklav verurteilt Sklaverei und Sklavenhandel ebenso und verfolgt Sklavenhändler. Allerdings beziehen sich jene Gesetze hauptsächlich auf Hazaru selbst, während ihre Regelungen bezüglich 'weniger entwickelter Völker' laxer sind.

Für das Freie Siedlungsprojekt ist es - wie immer schwer - einen gemeinsamen Konsens zu finden, jedoch lehnen die meisten Mitgliedswelten Sklaverei grundsätzlich ab.
Von den Spartanern ist jedoch bekannt, dass sie Kriegsgefangene durchaus zu Arbeitsdiensten heranziehen, und der Begriff Kriegsgefangener oft sehr weit ausgelegt wird.

Trotz der allgemeinen Verurteilung gibt es unter der Oberfläche eine gewisse Nachfrage, welche befriedigt werden will.
Dabei stehen 'Klassiker' wie schwere körperliche Arbeit in den Kernwelten und Großen Kolonien eher selten im Vordergrund. Es macht wenig Sinn, Sklaven auf Plantagen schuften zu lassen, oder in die Säureminen zu verbannen - wenn Roboter das Selbe mit einem Bruchteil an Aufwand, Kosten und weit geringeren Ausfallquoten erreichen können.
In den Grenzregionen hingegen sind Ersatzteile oftmals schwerer zu bekommen als glücklose Individuen die Sklavenjägern in die Fänge geraten sind.

Häufiger sind Haussklaven oder andere diffizielere Arbeiten die Roboter nicht so einfach erledigen können.
Hin und wieder gibt es Gerüchte, dass Leute zum Besiedeln neuer Kolonien shanghait werden, gerade wenn die Welt wenig attraktiv ist.

Allen voran aber ist die Lust an exotischen Haustieren oder Sexsklaven einer der Hauptgründe, weshalb intelligente Wesen - hauptsächlich von weniger entwickelten Welten - entführt und verkauft werden. Das rangiert von 'relativ harmlosen' Altruisten, die jenen armen Wesen, die auf ihrer unterentwickelten Heimatwelt darben müssen, Kultur beibringen wollen - bis hin zu den finstersten Vergnügungen in den dunkelsten Vierteln - oder herrschaftlichsten Villen.

Und die Grenzwelten wären nicht die Grenzwelten, wenn die Leute eine Gelegenheit Profit zu machen einfach so auslassen würden.
Ob 'zu Forschungszwecken' entführte Ureinwohner, welche von den Listen verschwinden, oder regelrechte Überfälle auf kleine Kolonien, auch hier ist die Bandbreite des Vorgehens groß.




Letzte Änderung am 26.1.2020 um 12:33:52 Uhr von Eric


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