Alkohol

Alkoholische Speisen und Getränke haben eine lange Tradition, nicht nur in menschlichen Kulturen. Die Herstellung von Alkohol durch Gährung wurde von vielen Gesellschaften bereits in archaischen Zeiten entdeckt und früh kultiviert.

1. Herstellung

Alkohol wird üblicherweise durch Vergärung von zuckerhaltigen Flüssigkeiten hergestellt, zumeist aus Frucht- und Gemüsesäften, sowie aus Getreidemaischen.
Dabei entstehen üblicherweise Flüssigkeiten mit einem Alkoholgehalt bis 15%.
Mittels Destillation kann der Alkoholgehalt deutlich erhöht werden, wobei die meisten Getränke einen Alkoholgehalt von unter 50% besitzen.

2. Konsum

Zumeist wird Alkohol als Getränk oder Speisezutat verwendet und konsumiert.

3. Wirkung

3.1. Angeheitert

Bereits in kleineren Dosierungen wirkt Alkohol enthemmend und mutmachend. Konsumenten werden offener und redseliger. In diesem Zustand sind noch keine ernsthaften Einschränkungen festzustellen und auch die Nachwirkungen des Konsums sind vernachlässigbar. Situativ können SOZ-Proben um einen Punkt erleichtert werden

3.2. Betrunken

Bei weitergehendem Konsum, wird die Grenze zur Betrunkenheit überschritten, die Urteilsfähigkeit leidet, der Betroffene wird oftmals aggressiv und impulsiv. Es treten körperliche Ausfallerscheinungen ein (Stand- und Gangunsicherheit, Lallen, Störung der Feinmotorik) - Alle Proben werden um zwei Punkte erschwert

Nach Abklingen der Wirkung leidet der Charakter, aufgrund der Abbauprodukte des Alkohols, an einem Kater - Kopfschmerzen, Unwohlsein, Lichtempfindlichkeit.

3.3. Alkoholvergiftung

Bei hohen Dosierungen kann es passieren, dass der Konsument das Bewusstsein verliert und möglicherweise verstirbt.

4. Wirkungsdauer

Je nach Dosis zwischen sechs und zwölf Stunden.

5. Legalität und Verfügbarkeit

Obwohl die Risiken des Alkoholkonsums wohlbekannt sind, ist der Genuss von alkoholischen Getränken und Speisen, seit Jahrtausenden in den meisten Kulturen verbreitet und Teil der Traditionen. Der Erwerb, Besitz und Konsum von Alkohol ist legal, für den Verkauf und die Herstellung wird häufig eine Lizenz benötigt. Der Preis pro Dosis liegt üblicherweise bei 1-5 Rand, je nach Geschmacksrichtung.

6. Suchtpotential

Wie tausende Jahre der Zivilisationsgeschichte beweisen, ist es den meisten Menschen und auch Vertretern anderer Spezies möglich, Alkohol gelegentlich und in gemäßigten Mengen zu konsumieren, ohne eine Abhängigkeit zu entwickeln.

Der Weg in die Alkoholsucht ist ein schleichender Prozess und wird vom Betroffenen oft selbst nicht bemerkt. Zunächst trinkt er, wie alle anderen, in Gesellschaft, später sucht er die Gesellschaft um zu trinken - irgendwann ist die Abhängigkeit und Toleranz gegenüber der Droge so weit, dass der Süchtige jederzeit trinkt, nur um die Pegel zu halten.

7. Entzugserscheinungen

Bei einem Charakter mit bestehender körperlicher Alkoholabhängigkeit treten Entzugssymptome etwa vier bis zwölf Stunden nach dem letzten Konsum ein.

Zu den Symptomen gehören Gereiztheit, Depression, Übelkeit, Nervosität, Schlafstörungen und der Drang Alkohol zu konsumieren.
Bei starker Abhängigkeit kommt es zu grippeähnlichen Symptomen, Schwitzen, Zittern und in schlimmen Fällen zu Krampfanfällen.
Bei starker Abhängigkeit treten starkes Schwitzen, Zittern (vor allem der Hände), grippeähnliche Symptome und – in äußerst schlimmen Fällen – Krampfanfälle auf. Dies kann bis zum gefürchteten Delirium führen, welches unbehandelt tödlich verlaufen kann. Dies macht sich bemerkbar durch Desorientiertheit, Übererregbarkeit und psychotische Erscheinungen wie illusionäre Verkennung sowie Halluzinationen. Das vegetative Nervensystem entgleist, der Patient bekommt Fieber, Bluthochdruck, einen zu schnellen Puls und schwitzt sehr stark.



Letzte Änderung am 19.12.2014 um 07:19:15 Uhr von Eric


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