Psionische Vorteile und Nachteile

0.0.6 PSI-Begabung (18)
Der Charakter verfügt über das Potential psionische Kräfte zu kanalisieren und die Realität allein Kraft seines Geistes zu formen. Dieser Vorteil ist die Vorraussetzung für die Wahl entsprechender PSI-Talente.

0.0.7 Verminderter Rückschlag (9 / 18)
Der Charakter kann die Kräfte besonders gut durch seinen Geist kanalisieren. Der Energieschaden, den er bei der Anwendung psionischer Talente erleidet wird pro Rang um 0/+1 modifiziert.

Vorraussetzungen: PSI-Begabung

0.0.8 Erhöhter Rückschlag (-6 / -12 /-18)
Zwar ist der Charakter in der Lage, psionische Energien zu kanalisieren, allerdings ist seine Fertigkeit darin eingeschränkt. Der Energieschaden, den er bei der Anwendung psionischer Talente erhöht sich pro Nachteilsrang um 0/-1.

Vorraussetzungen: PSI-Begabung

0.0.9 Körperlicher Rückschlag (-9 / -18)
Zwar vermag der Charakter psionische Kräfte zu kanalisieren, allerdings hat das seinen Preis. Der Rückschlag, den er beim Wirken erleidet, verursacht körperlichen Schaden.

(-9): Nur die ersten beiden Effektwürfel werden als Energieschaden notiert, alle weiteren Würfel (auch Wiederholungswürfel aus X+-Würfen) verursachen körperlichen Schaden.
(-18): In diesem Fall kann nur ein Schadenswürfel als Energieschaden notiert werden, alle weiteren Schadenspunkte (auch aus X+-Würfen gegen die EWT) sind körperlicher Schaden.

Vorraussetzungen: PSI-Begabung

0.0.10 Latenter Psioniker (-9)
Der Charakter verfügt prinzipiell über PSI-Begabung, allerdings ist ihm das noch nicht bekannt. Während der Charaktererschaffung sollte, bei der Wahl dieses Nachteils, nur ein einziges PSI-Talent erworben werden - vorzugsweise Telepathie oder Telekinese. Der Spielleiter findet im Laufe des Spiels dann mit Sicherheit den passenden Zeitpunkt, den Charakter erwachen zu lassen.

Vorraussetzungen: PSI-Begabung

0.0.11 Abhängigkeit: PSI-Meditation (-9)
Der Charakter muss täglich für eine bestimmte Zeit (zehn Minuten?) meditieren, um seinen Geist in einen Zustand zu versetzten, der es ihm ermöglicht, die PSI-Energien ungehindert zu kanalisieren. Um den Erfolg dieser Meditation zu bestimmen, kann der Spielleiter eine Probe gegen das entsprechende Talent verlangen. Für jeden Tag, an dem der Charakter diese Meditation nicht durchführt, erhöht sich der Rückschlag um 0/-1.

Bei der Anwendung des Talents PSI-Meditation zur Kompensation dieses Nachteils, tritt der Primäreffekt des Talents nicht ein.

Er kann eine entsprechend längere Meditation durchführen, um einen akkumulierten Rückschlagsmodifikator wieder auf 0/0 zu senken.

Vorraussetzungen: PSI-Begabung

0.0.12 Abhängigkeit: PSI-Drogen (-variabel)
Der Charakter muss regelmäßig ein bestimmtes Medikament einnehmen, um seine psionischen Talente ungehindert einsetzen zu können. Ohne Zugriff auf diese Drogen, ist sein Zugang zu PSI-Kräften eingeschränkt.

(-9): Metapsilin™ - Diese synthetische Substanz ähnelt dem Hormon, das Antarianer bei emotionalen Empfindungen ausschütten. Es muss zweimal täglich eine Dosis eingenommen werden. Wird die Substanz nicht eingenommen, erhöht sich der Rückschlag um 0/-1 pro Tag. Bei erneutem Konsum reduziert sich der Rückschlag pro Einahmetag um 0/+1 bis sich der Wert wieder bei 0/±0 einpendelt.
Eine Überdosierung senkt den Rückschlag nicht stärker.

(-18): Petapsitrol™ - Diese äußerts potente PSI-Droge, öffnet den Geist eines Charakters mit PSI Begabung.
Injiziert sich der Charakter eine Dosis, so legt er eine Probe gegen den aktuellen EP-Wert ab. Ist diese erfolgreich reduziert sich der Rückschlagsmodifikator um 0/+EP (maximal auf 0/+7). Bei jeder PSI-Anwendung erhöht sich der Durchschlag des Modifikators um Anzahl aller geworfenen EWT Würfel (auch Wiederholungswürfel). Der Rückschlag kann dabei selbstverständlich über 0/±0 steigen.

Beispiel: Der Charakter hat einen aktuellen EP-Wert von 4 und sein Rückschlagsmodifikator liegt derzeit bei 0/-3 . Er nimmt eine Dosis Petapsitrol, würfelt eine 3. Der Rückschlag für die nächste PSI-Anwendung reduziert sich auf 0/+1. Er wendet jetzt ein PSI-Talent an, durch das er 1/0 EP-Verlust erleidet (er würfelt eine 1 und im Wiederholungswurf eine 9). Da er zwei EWT Würfel verwenden musste, steigt der Rückschlagmodifikator für die nächste PSI-Anwendung auf 0/-1.

Misslingt die Probe auf den EP-Wert, so sinkt der Rückschlagsmodifikator zwar ebenfalls, der Charakter erleidet aber für W10 x 10 Minuten starke Halluzinationen - alle Proben um 2 erschwert, und danach noch eine Stunde leichte Halluzinationen - alle Proben um 1 erschwert.

Vorraussetzungen: PSI-Begabung¹

¹ Auch ein Charakter ohne PSI-Begabung kann diese Abhängigkeiten entwickeln - aber der psionische Effekt der Droge kommt dann nicht zum Tragen.

0.0.13 Emotionsabsorber (-9 / -18)
Bei den Antarianern scheint eine besondere Verbindung zwischen dem empathischen Talent und ihrer allgemeinen psionischen Begabung zu bestehen. Zwar ist der genaue Mechanismus immer noch nicht abschließend erforscht, doch offenkundig führen starke emotionale Empfindungen von Personen in der näheren Umgebung zur Ausschüttung des Hormons, das den Zugriff auf psionische Talente ermöglicht. Dies gilt für positive Emotionen, wie Liebe, Freude oder Ausgelassenheit - und auch für negative Gefühle, wie Angst, Hass oder Trauer.

(-9): So lange sich der Charakter in belebter Umgebung aufhält fühlt er sich wohl. Auf Partys, in Discos oder während einer hitzigen Liebesnacht lebt der Charakter richtig auf. Andererseits muss der Charakter einfach mehrere Stunden am Tag in Gesellschaft verbringen, sonst fehlt ihm einfach etwas. Hat der Charakter nicht ausreichend Leute um sich, steigt der Rückschlag für die Anwendung psionischer Talente um 0/-1 pro Tag.

(-18): Die meisten Emotionsabsorber versuchen, positive Stimmung zu verbreiten, um sich an den entsprechenden guten Vibes zu nähren. Doch es gibt einige Wenige, bei denen sorgen positive Emotionen kaum oder gar nicht zur Ausschüttung des entsprechenden Hormons - allein starke negative Gefühle, Hass, Angst, Wut oder Trauer, bei den Personen in ihrem Umfeld, erlauben ihnen Zugang zu ihren psionischen Kräften. Die moralischsten unter ihnen werden Bestatter oder Ärzte, andere zu Terroristen und Mördern.

Vorraussetzungen: PSI-Begabung

0.0.14 Unkontrollierter Ausbruch (-3 [pro Rang])
Besonders in Stresssituationen, aber auch wenn er erschöpft ist, hat der Charakter seine psionischen Kräfte nicht immer unter Kontrolle und setzt gelegentlich ein Talent ungewollt ein.

In entsprechenden Situationen kann der Spielleiter eine Probe gegen den aktuellen EP-Wert des Charakters, erschwert um den Rang des Nachteils, verlangen. Misslingt diese Probe, kommt es zu einem PSI-Ausbruch. In Absprache mit dem Spielleiter kannst du ein bestimmtes PSI-Talent festlegen, welches von diesem Nachteil betroffen ist.

Bei einem unkontrollierten Ausbruch kann es durchaus sein, dass der Charakter ein mehrstufiges psionisches Talent auf einem Niveau verwendet, das er eigentlich nicht beherrscht.

Vorraussetzungen: PSI-Begabung

0.0.15 Erhöhte PSI-Resistenz (3 [pro Rang])
Ein Charakter mit diesem Vorteil¹ ist durch psionische Effekte generell schwerer zu beeinflussen. Das Wirken von PSI-Talenten, die diese Person zum Ziel haben, wird um +1 pro Rang erschwert.

0.0.16 PSI-Streuung (3 [pro Rang])
Irgendetwas an dem Charakter stört die kanalisierte Struktur der psionischen Kräfte. Durch diesen Vorteil¹ erhöht sich derRückschlag gegen den Wirker des psionischen Effekts um 0/-1 pro Rang.

¹ Wir werten diese als Vorteil, doch solltest du dir bewusst machen, dass das auch gegen Talente wie Heilung oder Portal gilt.



Letzte Änderung am 21.12.2014 um 16:41:11 Uhr von Eric


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